"Wo gehöre ich hin?" - Allianzgebetswoche will Orientierung bieten

"Wo gehöre ich hin?" - Allianzgebetswoche will Orientierung bieten

Die traditionelle christliche Allianzgebetswoche vom 12. bis 19. Januar 2020 will unter dem Motto "Wo gehöre ich hin?" persönliche Fragen klären und Orientierung im Leben bieten. "Das Thema ist sehr relevant für uns persönlich und für unsere Gesellschaft", erklärte der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Reinhardt Schink, am Mittwoch im thüringischen Bad Blankenburg. Das diesjährige Motto sei von den Mitgliedsverbänden in Spanien und Portugal erarbeitet worden. Zur Allianzgebetswoche werden an etwa 1.000 Orten in Deutschland rund 300.000 Teilnehmer erwartet.

Einer langen Tradition folgend starte die Evangelische Allianz mit Gebetsveranstaltungen ins neue Jahr 2020, hieß es weiter. Es sei bereits die 174. Internationale Gebetswoche. Beschlossen wurde sie auf der Gründungskonferenz der Evangelischen Allianz 1846 in London. Die Allianzgebetswoche sei wie "ein Prisma, im dem die fünf Grundaufträge der Deutschen Evangelischen Allianz sichtbar werden: Gebet, Wort Gottes, Evangelisation, Einheit und gesellschaftliche Verantwortung". Er wünsche sich, "dass die Schönheit des Glaubens während der Allianzgebetswoche an vielen Orten sichtbar und erlebbar wird", fügte Schink hinzu.

Die Evangelische Allianz versteht sich als Gebetsbewegung und Netzwerk von "Christusgläubigen" aus Kirchen und Gemeinschaften. In rund 1.100 Orten in Deutschland bestehen laut Verband aktive Allianzgruppen. Die Deutsche Evangelische Allianz "steht unverkürzt zu den Heilstatsachen der Bibel und bekennt sich zur ganzen Bibel als Gottes Wort", heißt es im Selbstverständnis. Sie hält nach eigenen Angaben zu rund 350 überregionalen christlichen Werken und Verbänden Kontakt. "Das gemeinsame Gebet ist die Lebensader der Gemeinde", so Generalsekretär Schink. Das Gebet verbinde die Menschen miteinander und bewirke Veränderungen.

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