Mieterbund begrüßt regelmäßige Anpassung des Wohngeldes

Mieterbund begrüßt regelmäßige Anpassung des Wohngeldes

Der Deutsche Mieterbund begrüßt die Wohngeldreform, die am Freitag im Bundestag verabschiedet werden soll. Vor allem die geplante regelmäßige Anpassung der Leistungen sei ein großer Fortschritt, sagte Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag). Zu kritisieren sei allerdings, dass für die Berechnung des Wohngeldes weiterhin die Kaltmiete ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Heizkosten den Ausschlag gebe.

Das Wohngeld soll dem Gesetzentwurf zufolge künftig alle zwei Jahre automatisch angepasst werden. Durch die Reform sollen im nächsten Jahr 660.000 Haushalte mit geringen Einkommen entlastet werden, 180.000 mehr als bisher. Das Wohngeld steigt für Haushalte, die es heute schon bekommen, um durchschnittlich 30 Prozent. Ein Zwei-Personen-Haushalt beispielweise erhält ab kommendem Jahr im Durchschnitt 190 Euro Wohngeld im Monat statt der bisherigen 145 Euro.

Zuletzt war das Wohngeld 2016 erhöht worden. Davor war es sieben Jahre lang nicht angepasst worden.

epd kfr

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