Laschet: AfD muss Antisemiten und Rassisten aus Partei ausschließen

Laschet: AfD muss Antisemiten und Rassisten aus Partei ausschließen

Nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle hat der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) die AfD aufgefordert, Antisemiten und Rassisten aus der Partei auszuschließen. "Antisemitismus und Rechtsradikalismus beginnen nicht erst mit der mörderischen Tat, sondern schon beim menschenverachtenden Denken und einer verhetzenden Sprache im Netz oder auf Marktplätzen", sagte der stellvertretende CDU-Vorsitzende den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Freitag).

"Die AfD muss jetzt unverzüglich jegliches Relativieren der NS-Zeit sowie des Holocausts einstellen und alle aus der Partei ausschließen, die Stimmung machen gegen Juden oder Muslime", verlangte Laschet. Antisemiten und Rassisten hätten in Parlamenten, Parteien und der Gesellschaft nichts verloren. Der NRW-Ministerpräsident machte sich auch dafür stark, dass alle Bundesländer einen Antisemitismus-Beauftragten einsetzen, "um unsere besondere Verantwortung gegenüber den jüdischen Gemeinden und dem jüdischen Leben wachzuhalten".

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