Globaler Aids-Fonds hofft auf 14 Milliarden Dollar

Globaler Aids-Fonds hofft auf 14 Milliarden Dollar

Der Globale Fonds gegen Aids, Tuberkulose und Malaria hat in Lyon seine zweitägige Geberkonferenz eröffnet. Die anwesenden Staatenvertreter und Repräsentanten anderer Organisationen sollen 14 Milliarden US-Dollar (12,7 Milliarden Euro) für den weltweiten Kampf gegen die Krankheiten zusagen, wie der Fonds mit Sitz in Genf am Mittwoch mitteilte.

Falls die Kassen der Organisation wieder aufgefüllt werden, könnten 16 Millionen Menschen vor dem Tod bewahrt werden. Die sechste sogenannte Wiederauffüllungskonferenz sammelt Geld für einen Dreijahreszeitraum ein. An dem Fonds-Treffen nimmt auch der französische Präsident Emmanuel Macron teil.

Mit einem Beitrag von 810 Millionen Euro für die Jahre 2017 bis 2019 ist Deutschland nach Regierungsangaben derzeit der viertgrößte staatliche Geber. Der Fonds betreibt selbst keine Projekte, sondern beschafft und vergibt jährlich etwa vier Milliarden Dollar für Aids-Medikamente, Moskitonetze oder Tuberkulose-Behandlungen in armen Ländern. Der Fonds wurde 2002 auf Initiative der wichtigsten Industrieländer (G8) gegründet und mobilisierte seither rund 40 Milliarden Dollar, die zum allergrößten Teil von Staaten stammten.

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