Marx und Bedford-Strohm diskutieren über Zukunft der Kirchen

Marx und Bedford-Strohm diskutieren über Zukunft der Kirchen

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Marx, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, wollen bei den "Augsburger Friedensgesprächen" über die künftige Rolle der Kirchen in der Gesellschaft sprechen. Unter dem Titel "Braucht der Frieden die Kirchen?" werden die beiden obersten Repräsentanten der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland am 8. Oktober über Themen wie Missbrauchsskandale, Kirchenaustritte und Glaubwürdigkeitsverlust diskutieren, teilte die Stadt Augsburg am Dienstag mit.

Bei der Vortragsreihe "Augsburger Friedensgespräche" beschäftigen sich Persönlichkeiten aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen mit Themen wie Frieden, Migration, Integration oder interreligiösem Dialog. Die Gespräche nehmen Bezug auf den Augsburger Religionsfrieden von 1555. Er gestand Anhängern des lutherischen Glaubens die freie Religionsausübung zu. Mit der Reihe "Augsburger Friedensgespräche" wolle man "politische Impulse in die Stadt tragen und zum Austausch über heutige Herausforderungen inspirieren", heißt es in der Mitteilung weiter.

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