Staatsanwaltschaft ordnet Beschlagnahmung der "Open Arms" an

Staatsanwaltschaft ordnet Beschlagnahmung der "Open Arms" an
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Die Staatsanwaltschaft im italienischen Agrigent hat am Dienstagabend die Beschlagnahmung des spanischen Rettungsschiffs "Open Arms" verfügt. Der Anordnung zufolge sollen zudem alle an Bord befindlichen Migranten an Land gebracht werden. Italienischen Rundfunkberichten zufolge traf der zuständige Staatsanwalt Luigi Patronaggio die Entscheidung, nachdem er sich in Begleitung von zwei Ärzten an Bord des Schiffs einen Eindruck von der Lage verschafft hatte.

Weitere zwei Flüchtlinge wurden anschließend von einem Boot der Küstenwache in den Hafen der Insel Lampedusa gebracht, um dort medizinisch versorgt zu werden. Bereits in der Nacht zuvor waren acht Flüchtlinge und ein Mitarbeiter der Crew aus medizinischen Gründen von Bord geholt worden. Nach knapp drei Wochen auf dem Schiff waren im Laufe des Dienstag zudem 15 Flüchtlinge ins Wasser gesprungen, um schwimmend die Insel zu erreichen.

Die "Open Arms" hatte am 1. August 123 Menschen und später noch einmal 39 Menschen aus Seenot gerettet. Italien nahm zunächst Schwangere und Kranke, später unbegleitete Minderjährige von Bord.

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