US-Kirchen erleichtert: Keine Strafzölle auf Bibelimporte aus China

US-Kirchen erleichtert: Keine Strafzölle auf Bibelimporte aus China

Kirchenvertreter in den USA haben sich erleichtert geäußert über einen Beschluss der Regierung, Bibelimporte aus China zumindest vorläufig doch nicht mit Strafzöllen zu belegen. Der Informationsdienst "Baptist Press" berichtete am Mittwoch (Ortszeit), der US-Handelbeauftragte habe Bibeln von einer Liste chinesischer Produkte gestrichen, für die Strafzölle vorgesehen sind. Viele in den USA verkaufte Bibeln werden in China hergestellt.

Die US-Regierung habe offenbar auf die Sorgen der Kirchen Rücksicht genommen, sagte der Geschäftsführer des baptistischen Verlagshauses Lifeway Christian Resources, Ben Mandrell. Laut "Baptist Press" waren führende Vertreter des Südlichen Baptistenverbandes in Washington vorstellig geworden. Der Verband ist die größte protestantische Kirche in den USA.

Der Präsident der Kommission für Ethik und Religionsfreiheit im Baptistenverband, Russell Moore, erklärte, die Strafzölle würden Kirchen und Missionsverbänden die Arbeit erschweren. Nach Angaben von Lifeway Christian Resources gibt es weltweit nur sehr wenige Druckereien, die Bibeln günstig und in hoher Qualität herstellen können.

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