"Erdüberlastungstag" am kommenden Montag

"Erdüberlastungstag" am kommenden Montag

Berlin (epd). Am kommenden Montag (29. Juli) wird beim "Erdüberlastungstag" wieder auf den Verbrauch der natürlichen Ressourcen durch die Menschheit aufmerksam gemacht. Die Überlastungsgrenze werde in diesem Jahr bereits drei Tage früher erreicht als im Vorjahr, erklärten sechs Verbände und Vereine am Dienstag in Berlin. Der "Erdüberlastungstag" markiert das Datum, an welchem die Menschheit so viele natürliche Rohstoffe aufgebraucht hat, wie die Ökosysteme des Planeten im ganzen Jahr erneuern können.

Ab diesem Zeitpunkt stößt die Weltbevölkerung zudem mehr CO2-Emissionen aus, als die Wälder und Ozeane der Erde aufnehmen können. Die Berechnung beruht auf Analysen der US-amerikanisch-schweizerischen Umweltorganisation "Global Footprint Network". Die Verbände, darunter Germanwatch, BUNDjugend, Inkota und die Naturschutzjugend forderten die Bundesregierung auf, beim Umwelt- und Klimaschutz umzusteuern.

Wenn Menschen in allen Ländern so leben und wirtschaften würden wie die deutsche Bevölkerung, hätte der "Erdüberlastungstag" den Angaben zufolge bereits am 2. Mai begangen werden müssen. Die Weltbevölkerung benötige dann rechnerisch die natürlichen Rohstoffe von drei Erden. Das liege daran, dass in Deutschland die CO2-Emissionen seit 2009 nicht gesunken seien.

Meldungen

Top Meldung
Abendmahl zu Hause ist unchristlich
Der evangelische Mainzer Theologie-Professor Kristian Fechtner rät Kirchengemeinden davon ab, während der Coronavirus-Pandemie Online-Abendmahlsfeiern anzubieten. Seine Begründung dafür, gibt's hier.