Kirchen wollen Vertrauen in die Demokratie stärken

"Gemeinsames Wort" der Kirchen zur Europa-Wahl.

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Am 11. April in Berlin ein "Gemeinsames Wort" der evangelischen und die katholischen Kirche in Deutschland zur Europa-Wahl geben.

Kirchen wollen Vertrauen in die Demokratie stärken
Die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland wollen sich kurz vor der Europa-Wahl im Mai zu ihrer Mitverantwortung für die Demokratie bekennen. Dazu stellen sie am 11. April in Berlin ein "Gemeinsames Wort" vor, teilten am Montag die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und die katholische Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mit.

"Mit dem Gemeinsamen Wort wollen die Kirchen den freiheitlich-demokratischen Verfassungsstaat stützen", heißt es in der Mitteilung. Das Gemeinsame Wort trägt den Titel "Vertrauen in die Demokratie stärken".

Zuletzt hatten die beiden großen Kirchen im Jahr 2006 ein "Gemeinsames Wort" vorgestellt. Damals hatten DBK und EKD die Notwendigkeit langfristig ausgerichteter Reformen der sozialen Sicherungssysteme betont. Unter dem Eindruck der hohen Arbeitslosigkeit hatten sie damals auf die ungelösten Probleme in der Arbeits- und Sozialpolitik hingewiesen.

In Berlin werden der Vorsitzende der Kammer für öffentliche Verantwortung der EKD, Reiner Anselm, und der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck für die DBK das Papier vorstellen. Jüngst hatte die EKD auch eine Handreichung zur Europa-Wahl veröffentlicht.

Am Donnerstag, 11. April 2019, wird um 13 Uhr in der Katholischen Akademie, Hannoversche Str. 5, in Berlin das "Gemeinsame Wort" vorgestellt.

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