Steinmeier empfängt Sternsinger

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Foto: Annegret Hilse/Reuters/Pool/dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier steht im Schloss Bellevue vor einem geschmückten Weihnachtsbaum.

Steinmeier empfängt Sternsinger
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bekommt im Schloss Bellevue Besuch von einer Abordnung der katholischen Sternsinger. 39 Sternsinger aus dem Bistum Trier wollen am Sonntag um 11 Uhr den traditionellen Segen an das große Portal schreiben. Anschließend würden sie vom Bundespräsidenten und seiner Frau Elke Büdenbender in das Schloss eingeladen, wie das Bundespräsidialamt mitteilte.

Die Sternsinger sammeln um den Jahreswechsel Spenden für notleidende Kinder in der Welt. Als Heilige Drei Könige verkleidet ziehen sie dafür von Tür zu Tür und schreiben den Schriftzug "C+M+B" auf Haustüren. Die Buchstaben stehen für den lateinischen Satz "Christus mansionem benedicat" (Christus segne dieses Haus) oder auch für die Anfangsbuchstaben der Namen der drei Könige: Caspar, Melchior und Balthasar. Die Mädchen und Jungen, die am Sonntag Schloss Bellevue besuchen, kommen aus den Pfarreien St. Antonius in Saarhölzbach, St. Hildegard in Emelshausen, St. Johannes in Sirzenich und dem Pestalozzi-Haus in Neunkirchen.

"Segen bringen, Segen sein. Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit!" heißt das Motto der diesjährigen Aktion, bei der besonders auf Kinder mit Behinderung aufmerksam gemacht wird. Das Beispielland ist Peru. Bundesweit eröffnet wurde die Aktion Dreikönigssingen am Freitag, 28. Dezember, im bayerischen Altötting.



Die seit 1959 stattfindende Sternsingeraktion wird vom Hilfswerk der Sternsinger und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) veranstaltet. Insgesamt haben die Sternsinger bisher über eine Milliarde Euro gesammelt. Weltweit konnten dadurch mehr als 73.000 Projekte und Hilfsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa gefördert werden. Am Montag empfängt die Bundeskanzlerin eine Abordnung der Sternsinger.

Meldungen

Top Meldung
Ein ökumenischer Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom soll am 14. Dezember 2019 an die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge erinnern.
Mit einer Mahnwache und einem ökumenischen Gottesdienst im Münchner Liebfrauendom soll am 14. Dezember an die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge erinnert werden.

aus dem chrismonshop

Das chrismon-Familienjahrbuch
Warum beginnt das Kirchenjahr im Dezember? Wie nennen die Astronomen den Morgenstern? Und wie geht noch mal das berühmte Lied dazu? Das neue Jahrbuch für Familien mit kleinen...