Friedensgruppen protestieren gegen Airbase

Friedensgruppen protestieren gegen Airbase
Friedensgruppen planen vom 23. Juni bis zum 1. Juli eine Aktionswoche gegen den US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein. Mit einem "Friedenscamp" soll über den US-amerikanischen Drohnenkrieg und die Aufrüstung in den Nato-Staaten aufgeklärt werden, wie das Aktionsbüro der Kampagne "Stopp Air Base Ramstein" in Berlin mitteilte.

Eine öffentliche "Friedenswerkstatt" mit rund 40 Veranstaltungen ist demnach vom 25. bis 28. Juni in Kaiserslautern geplant. Eine Blockade der Airbase Ramstein ist den Veranstaltern zufolge am 30. Juni vorgesehen. Bereits am 24. Juni findet ein Friedensfußballturnier statt. Zur Abschlusskundgebung am 30. Juni vor den Toren der Airbase werden als Redner unter anderen die Fraktionschefin der Linken, Sahra Wagenknecht, und der katholische Theologe und Publizist Eugen Drewermann erwartet.

Mehr zu Militär, Drohnen
Der evangelische Militärbischof Bernhard Felmberg
Der evangelische Militärbischof Bernhard Felmberg hat die Bundesregierung aufgefordert, in ihren Bemühungen um in Afghanistan zurückgelassene Ortskräfte nicht nachzulassen.
Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan
Stephan Schmid war der letzte Bundeswehr-Pastor in Afghanistan. In den 20 Jahren des Auslandseinsatzes habe sich die Arbeit der Militärseelsorger sehr verändert. Die Pfarrer blieben aber wichtige Ansprechpartner der Soldat:innen.


Der Luftwaffenstützpunkt in der Westpfalz sei ein wichtiges Kettenglied in der weltweiten Nato-Militärstrategie, erklärte die Kampagne von Friedensgruppen. Sie fordern ein Ende des Stationierungsabkommens mit den USA für die Airbase Ramstein und die Schließung der Relaisstation für den Drohnenkrieg.