"Sea-Watch 3" nach Werftpause wieder im Einsatz

Flüchtlinge im Mittelmeer geborgen

Foto: Laurin Schmid/SOS Mediterranee

Das private Hilfsschiff "Sea-Watch 3" ist nach einer sechswöchigen Werftpause in Spanien unterwegs auf dem Mittelmeer.

Das private Hilfsschiff "Sea-Watch 3" ist nach einer sechswöchigen Werftpause in Spanien wieder auf dem Mittelmeer unterwegs, um Flüchtlinge vor dem Ertrinken zu retten.

"Wir sind froh, dass wir nun wieder unserer zentralen Aufgabe nachkommen können: Menschenleben retten, Menschenrechte schützen", erklärte Einsatzleiter Johannes Bayer am Montag in Berlin. 

Dabei dankte er "allen Spendern, die unsere Arbeit erst möglich machen". Inzwischen habe die "Sea Watch 3" Kurs auf Malta genommen, "wo die nächste Crew sie in Empfang nehmen wird". 


Einsatzgebiet des Schiffes ist laut Homepage des Vereins das zentrale Mittelmeer zwischen Libyen und Italien, wo eine der Hauptrouten für Flüchtende aus Ländern wie Syrien und Eritrea verlaufe. Das Projekt "Sea-Watch" war den Angaben zufolge ursprünglich eine Initiative von vier Familien aus Brandenburg. Mittlerweile hätten sich knapp 500 Ehrenamtliche aus der ganzen Welt bei dem Verein engagiert, hieß es.