Diakonie Katastrophenhilfe verlegt Büro von Istanbul nach Amman

Kinder auf dem Schulhof der deutsch-arabischen Al-Quds-Schule in Amman.

Foto: Jörg Carstensen/dpa

Kinder auf dem Schulhof der deutsch-arabischen Al-Quds-Schule in Amman. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat ihr Regionalbüro verlegt, um von Jordanien aus mehr Hilfe in Syrien leisten zu können.

Die Diakonie Katastrophenhilfe hat ihr Regionalbüro für West- und Zentralasien von Istanbul in die jordanische Hauptstadt Amman verlegt.

"Wir wollen unseren Fokus stärker auf Syrien legen", sagte der Pressereferent des evangelischen Hilfswerks, Thomas Beckmann, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Mittwoch in Berlin zur Begründung. Die Verlegung sei eine strategische Entscheidung, weil nun mehr Hilfe in Syrien selbst geleistet werde und dies von Jordanien aus besser möglich sei.

Das Büro unter Leitung von Rita Szekely hat insgesamt zehn Beschäftigte und wurde am Dienstag im Beisein der Präsidentin von Brot für die Welt und Diakonie Katastrophenhilfe, Cornelia Füllkrug-Weitzel, eröffnet. In der Türkei klagen viele internationale Organisationen über Schwierigkeiten mit den Behörden.