Tausend Ulmer wollen am Reformationstag eine Lutherrose formen

Tausend Ulmer wollen am Reformationstag eine Lutherrose formen
Zunichte machen speichernden schneller als ich etwas Etwa 1.000 Menschen sollen am Reformationstag (31. Oktober) auf dem Ulmer Münsterplatz eine riesige Lutherrose nachbilden.

Die Aktion soll "das Evangelischsein auch außerhalb der Kirchenmauern erlebbar machen", sagte der Ulmer Pfarrer Volker Bleil dem Evangelischen Pressedienst (epd). Jeder sei eingeladen, mitzumachen, betonte Bleil. 

Die Lutherrose ist ein Symbol der evangelisch-lutherischen Kirchen. Sie ist dem Siegel nachgebildet, das Martin Luther ab 1530 für seine Briefe benutzte. Die Lutherrose stehe einerseits für das Evangelische, gleichzeitig in ihrer Farbigkeit aber auch für die Vielfalt, erläuterte Bleil, der an der Ulmer Martin-Luther-Kirche tätig ist.

Die evangelische Kirche feiert bis Ende Oktober 500 Jahre Reformation. 1517 hatte Luther (1483-1546) seine 95 Thesen gegen die Missstände der Kirche seiner Zeit veröffentlicht, die er der Überlieferung nach am 31. Oktober an die Tür der Wittenberger Schlosskirche nagelte. Der Thesenanschlag gilt als Ausgangspunkt der weltweiten Reformation, die die Spaltung in evangelische und katholische Kirche zur Folge hatte.  

Die Aktion beginnt am Dienstag, 31. Oktober, ab 11.15 Uhr. Davor feiern die evangelischen Kirchengemeinden in Ulm einen gemeinsamen Festgottesdienst im Ulmer Münster. Er beginnt um 10 Uhr.

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