Männertheologischer Predigtpreis 2017 geht nach Herzogenrath

Predigtpreises heißt Joachim Wehrenbrecht

Foto: Getty Images/iStockphoto/vtwinpixel

Joachim Wehrenbrecht erhält die Auszeichnung, da er anhand der Geschichte einer Motorradpanne verdeutlicht, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind.

Deutschland spricht 2019
Männertheologischer Predigtpreis 2017 geht nach Herzogenrath
Der fünfte Träger des Männertheologischen Predigtpreises heißt Joachim Wehrenbrecht. Der Preis wird am kommenden Sonntag, dem EKD-weiten Männersontag, vergeben.

"Anhand der Geschichte einer Motorradpanne verdeutlicht der Prediger, wie sehr wir aufeinander angewiesen sind", heißt es aus der Jury des Predigtpreises. "Niemand meistert sein Leben allein. Aber: Es erfordert Mut, sich anderen zu öffnen."

Der zweite Platz der Preisausschreibung geht an Pastor Frank Karpa aus Eutin, der eine Verbindung zwischen Fußball und Luthers Gnadenverständnis knüpft. Den dritten Platz belegt der Ulmer Klinikpfarrer i. R. Helmut Herberg für eine Predigt über einen Vater, der von seinem kleinen Sohn getrennt lebt. "Die gewürdigten Predigten sprechen Männer unmittelbar in ihrer Lebenswirklichkeit an", begründet Gerd Kiefer, Vorsitzender der Männerarbeit der EKD die Entscheidung. "Sie entfalten damit das Jahresthema der Männerarbeit der EKD: "'Gnade! – Womit habe ich das verdient? [1. Kor, 15,10]'".

Preisverleihung in Hildesheim

Die feierliche Verleihung des Männertheologischen Predigtpreises wird am 28.11.2017 in einem Gottesdienst im Michaeliskloster Hildesheim stattfinden, kündigt Martin Rosowski, Geschäftsführer des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer in Hannover, an. "Wir gratulieren den Preisträgern und laden herzlich alle Interessierten zur Feier ein." Der Männertheologische Predigtpreis ist mit insgesamt 1000 € dotiert. Er wird organisiert vom Fachbereich Männer des Evangelischen Zentrums Frauen und Männer. Die Predigten sowie weitere Materialien sind online abrufbar.

Meldungen

Top Meldung
Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der EKD
Der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Johann Hinrich Claussen glaubt nicht, dass viele wertkonservative Christen auf die Flötentöne der AfD hereinfallen.