Bürgermeister: Berliner Kirchentag wird lange in Erinnerung bleiben

Das Publikum verfolgt am 24.05.2017 am Brandenburger Tor das Bühnenprogramm beim Eröffnungsgottesdienst des 36. Evangelischen Kirchentags in Berlin.

Foto: dpa/Britta Pedersen

Eröffnungsgottesdienst des 36. Evangelischen Kirchentags in Berlin am Brandenburger Tor.

Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag in Berlin hat nach Einschätzung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller (SPD) stark beeindruckt. Die großartige Stimmung in diesen Tagen werde von allen Beteiligten gelobt und das Echo sei weit über die Grenzen der deutschen Hauptstadt hinaus erfreulich positiv, erklärte Müller am Montag. Berlin habe in den vergangenen fünf Tagen ein Fest des Glaubens, der Vielfalt und der Internationalität erlebt.

Er dankte allen Helfern, Polizisten, beteiligten Unternehmen und Betrieben für ihren Einsatz. "Die Berliner waren sehr gute Gastgeber." Der Kirchentag werde lange in Erinnerung bleiben.

Müller hob auch die inhaltlichen Diskussionen auf dem Protestantentreffen hervor. Der Kirchentag habe Zeichen für Perspektiven in der Gesellschaft gesetzt, "wie wir sie uns wünschen". Berlin als Stadt der Freiheit habe einmal mehr gezeigt, dass Freiheit und Offenheit immer wieder offensiv verteidigt und vertreten werden müssten.

Der am Mittwoch gestartete 36. Deutsche Evangelische Kirchentag stand im Zeichen des 500. Reformationsjubiläums. Die meisten Veranstaltungen fanden in Berlin statt. Rund 106.000 Dauerteilnehmer waren dort angemeldet. Zudem beteiligten sich etwa 50.000 Menschen an sechs regionalen "Kirchentagen auf dem Weg" in acht mitteldeutschen Städten. Der Kirchentag endete am Sonntag mit einem Festgottesdienst auf den Wittenberger Elbwiesen.