Kirchen feiern ökumenischen Gottesdienst in koptischem Kloster

Ökumene

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Das Gebet verleihe einer bestimmten Lebenshaltung Ausdruck. Das sei eine Haltung, "die weiß, dass nicht alles in unseren eigenen Händen liegt, wir auf einen anderen angewiesen sind".

Kirchenvertreter aus Westfalen und Lippe haben am Sonntag in Höxter einen traditionellen ökumenischen Vespergottesdienst gefeiert. Der Landessuperintendent der Lippischen Landeskirche, Dietmar Arends, hob in seiner Predigt die Bedeutung des Gebets hervor. Das Gebet verleihe einer bestimmten Lebenshaltung Ausdruck. Das sei eine Haltung, "die weiß, dass nicht alles in unseren eigenen Händen liegt, wir auf einen anderen angewiesen sind". 



Neben Arends wirkten an dem Gottesdienst die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, und der Weihbischof des Erzbistums Paderborn, Manfred Grothe, mit. Beteiligt waren auch der koptisch-orthodoxe Bischof Anba Damian, der syrisch-orthodoxe Bischof Philoxenus Mattias Nayis sowie die evangelischen Freikirchen.

Die Vesper fand im Rahmen eines ökumenischen Dorf-Kirchentags statt, zu dem das koptisch-orthodoxe Kloster in Höxter-Brenkhausen eingeladen hatte. Der ökumenische Vespergottesdienst findet seit 1999 im jährlichen Wechsel in katholischen und evangelischen Kirchen statt.