Kirche beschließt E-Mobilität

Kirche beschließt E-Mobilität
Die Evangelische Kirche Mitteldeutschlands (EKM) setzt bei den Transportmitteln ihrer Mitarbeiter künftig auf Elektroautos und E-Bikes. Bei der Frühjahrstagung der Landessynode in Wittenberg stimmten die Kirchenparlamentarier am Samstag einem entsprechenden Antrag mehrheitlich zu.

Mit der Umstellung auf die umweltfreundliche Art der Fortbewegung im Straßenverkehr solle auch die Attraktivität des Pfarrdienstes in den ländlichen Räumen erhöht werden, hieß es weiter.

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Pastor mit E-Bike
Jahrelang ist Jens Rohlfing zwischen den Dörfern seiner Gemeinde mit dem Auto hin und her gependelt. Doch seit einiger Zeit kann er unterwegs frische Luft tanken. Denn ein umweltfreundliches E-Bike ist jetzt sein Dienstfahrzeug.
Die Nordkirche wirbt für nachhaltige Mobilität und hat deshalb besonders günstige Elektrofahrräder verkauft. Mit Erfolg: Viele Pfarrer, Kirchenmitarbeiter und Gemeindemitglieder sind aufs Fahrrad umgestiegen.

Pauschalen würden auf mindestens 40 Cent pro Kilometer angehoben und die Nutzung von E-Bikes ebenfalls vergütet. Es werde nun geprüft, ob der Überschuss an Ökostrom der EKM-eigenen Windkraftanlagen für die Ladestationen der Elektrofahrzeuge genutzt werden könne. Der mitteldeutschen Kirche gehören 747.000 Protestanten an, davon rund 460.000 in Thüringen und 245.000 in Sachsen Anhalt. Den Rest stellen Gemeinden in den Randgebieten von Brandenburg und Sachsen.