Ökumenischer Jugendkreuzweg mit Straßenkunst

Ökumenischer Jugendkreuzweg mit Straßenkunst
Zum Ökumenischen Kreuzweg der Jugend am werden am 7. April wieder Zehntausende Teilnehmer erwartet.

Unter dem Motto "JesusArt" stelle die Veranstaltung in diesem Jahr Straßenkunst in den Mittelpunkt, teilte die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland am Wochenende mit. Die Bilder, die ursprünglich in einem Projekt mit Firmlingen in der St. Maria Magdalena Gemeinde im Bistum Münster entstanden ist, bilden demnach die Stationen des Kreuzwegs.

Alexander Bothe, Geschäftsführer des Jugendkreuzwegs, sagte, die sogenannte Stencil Art, bei der Schablonen besprüht und bemalt werden, sei Straßenkunst im besten Sinne: "Die Bilder sind wie die Texte und Musik des Jugendkreuzwegs prophetisch geprägt. Sie stehen für die Art Jesu ein, zu einem anderen Hoffen und Handeln zu ermutigen." Diese Kreuzwegsituationen lenkten den Blick auf Probleme unserer Zeit, die junge Leute beschäftigen.

Das Auftaktgebet für die ökumenische Veranstaltung fand bereits am 31. April in Geldern statt. Den Angaben zufolge sind die Texte zu den sieben Stationen des Jugendkreuzwegs in diesem Jahr erstmals durch Impulsfragen und O-Töne aus einem interaktiven Gottesdienst für Jugendliche ergänzt worden. Neu ist außerdem eine interaktive App für Smartphones.

Der Ökumenische Jugendkreuzweg wurde 1958 als "Gebetsbrücke" zwischen jungen katholischen Christen in der Bundesrepublik und der DDR gegründet. Seit 1972 wird er ökumenisch begangen. Mit jährlich knapp 60.000 Teilnehmenden gehört der Jugendkreuzweg nach Angaben des Veranstalters zu den größten ökumenischen Jugendaktionen.

Träger des Ökumenischen Kreuzwegs der Jugend sind die Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland, die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend.
 

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