Tafeln schulen Ehrenamtliche für Umgang mit Flüchtlingen

Tafeln schulen Ehrenamtliche für Umgang mit Flüchtlingen
Die Tafeln in Deutschland wollen ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter für den Umgang mit Flüchtlingen schulen.

Das Pilotprojekt "Freiwilligenarbeit als Hilfe für Flüchtlinge bei den Tafeln" laufe zunächst für drei Jahre an den Tafel-Standorten Göttingen, Bremerhaven und Marburg, sagte Koordinatorin Nora Reckhardt am Montag dem Evangelischen Pressedienst. Langfristig solle es "der gesamten Tafellandschaft" zugänglich gemacht werden. Das Vorhaben ist bei der Tafel-Akademie angesiedelt und wird von der "Aktion Mensch" mit rund 220.000 Euro gefördert.

Die Tafeln seien häufig eine der ersten Anlaufstellen für Flüchtlinge, sagte Martina May von der Göttinger Tafel. "Wir wollen die Ehrenamtlichen qualifizieren, damit sie die Geflüchteten gezielt und langfristig begleiten können".

Als einen zweiten Schwerpunkt des Projektes nannte May die Integration von Flüchtlingen in die Tafelarbeit. "Unsere Arbeit bietet sich für Geflüchtete an", sagte sie. "Sie ist niedrigschwellig, die Flüchtlinge kommen in Kontakt mit anderen Menschen und können dabei ihre Deutschkenntnisse verbessern."

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