Evangelische Flüchtlingskonferenz setzt Zeichen der Solidarität

Deutschland darf sich der Not der Menschen nicht verschließen, forderte Kirchenpräsident Volker Jung bei der ersten Flüchtlingskonferenz der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Die erste Flüchtlingskonferenz der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und der Diakonie Hessen hat am Samstag in Frankfurt am Main ein Zeichen für Solidarität und Humanität gesetzt. Kirchenpräsident Volker Jung forderte, dass Deutschland "ein Land bleibt, das sich vor der Not von Menschen nicht verschließt". Rund 350 Teilnehmer verzeichneten die Veranstalter.

"Migration ist weltweit eine große politische Herausforderung, die nicht durch den Bau von Mauern oder gar mit Waffen gelöst werden kann", sagte der hessen-nassauische Kirchenpräsident laut EKHN-Angaben zur Eröffnung. Er plädierte insbesondere dafür, den Familiennachzug für Flüchtlinge zu erleichtern. "Die Not vieler Menschen dauert an - ob in Syrien, Afghanistan, Eritrea oder auch in den Flüchtlingslagern in Griechenland." Außerdem sei die Integration ohne Familien schwerer möglich.