Missionswerke rufen zu ökumenischem Friedensgebet auf

Tafel mit einem Globus mit Menschen, die sich an den Händen halten.

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"Hilf unserem Bemühen um eine bessere Welt, in der alle willkommen sind", heißt es im ökumenischen Friedensgebet 2017.

Missionswerke rufen zu ökumenischem Friedensgebet auf
Die katholischen Missionswerke Missio Aachen und Missio München sowie das Evangelische Missionswerk (EMW) in Deutschland laden zum ökumenischen Friedensgebet 2017 ein.

Das Gebet soll während des gesamten Jahres als Impuls für Veranstaltungen in ganz Deutschland - etwa in Gemeinden und Schulen - dienen, wie Missio am Donnerstag in Aachen mitteilte. Den Text für das Gebet schrieb die aus dem Irak stammende Ordensschwester Nazik Khalid Matty. Während des Einmarsches der Terror-Organisation "Islamischer Staat" in die von Christen bewohnte Stadt Karakosch im August 2014 floh sie in das von Kurden besetzte Erbil.

Mit ihrem ökumenischen Friedensgebet erinnere die Dominikanerschwester daran, dass Christen und andere religiöse Minderheiten im Irak zurzeit schweren Terroranschlägen ausgesetzt sind, hieß es weiter. Sie bittet um Gebete und Solidarität für alle, die in den Zeiten der religiös motivierten Terroranschläge um Frieden bangen. "Hilf unserem Bemühen um eine bessere Welt, in der alle willkommen sind", heißt es in dem Gebet.

Das ökumenische Friedensgebet richtet sich an Gemeinden, Religionslehrer und Betreuer von Jugendgruppen, die sich gemeinsam im Gebet für den Frieden einsetzen wollen. Es erscheint in einer ersten Auflage von 70.000 Stück.

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Erhältlich ist das Gebet als kostenloses Faltblatt per Post und als Download unter: www.oekumenisches-friedensgebet.de.