Reformationsjubiläum: Bund verdoppelt Zuschuss für 2017

Straße mit Schriftzug "2017"

Foto: Lars Sohl/iStockphoto

Reformationsjubiläum: Bund verdoppelt Zuschuss für 2017
Im Haushaltsplan, den der Bundestag Ende November verabschiedet, sind im Kulturhaushalt statt der vorgesehenen fünf Millionen Euro 11,65 Millionen Euro für das Reformationsjubiläum eingeplant. Der thüringische Abgeordnete Christian Hirte bestätigte die Erhöhung, nachdem die Weimarer "Thüringische Landzeitung" zuerst von der Haushaltsaufstockung berichtete hatte.

Der Bund will seinen Zuschuss zum 500. Reformationsjubiläum im Jahr 2017 mehr als verdoppeln. Statt der für das kommende Jahr vorgesehen fünf Millionen Euro sollen 11,65 Millionen als Bundeszuschuss zu den Feierlichkeiten fließen, bestätigte der CDU-Abgeordnete Christian Hirte am Freitag in Berlin.

Die in Weimar erscheinende "Thüringische Landeszeitung" (Freitagsausgabe) hatte zuerst über die Erhöhung des Zuschusses berichtet, die vom Haushaltsausschuss des Bundestags beschlossen worden ist. Der Haushalt für 2017 soll Ende November vom Bundestag verabschiedet werden.

Hirte zufolge wurde die Aufstockung im Etat von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) durch die gute Haushaltslage möglich. Der Bund bezuschusst das Reformationsjubiläum seit 2011 mit je fünf Millionen und in diesem Jahr mit sieben Millionen Euro. Davon werden Veranstaltungen, Kulturevents und die Sanierung von für die Reformation bedeutsamen Gebäuden bezuschusst.

Der thüringische Abgeordnete Hirte ist Mitglied im Haushaltsausschuss und setzt sich seit Jahren für das Reformationsjubiläum ein. Thüringen gehört neben Sachsen-Anhalt und Sachsen zu den Kernländern der Reformation. Im kommenden Jahr jährt sich zum 500. Mal der legendäre Thesenanschlag von Martin Luther (1483-1546) an der Schlosskirche in Wittenberg.