Bischof Fürst plädiert für barmherzige Kommunikation

Bischof Fürst plädiert für barmherzige Kommunikation
Die katholische Kirche in Deutschland begeht am Sonntag den 50. Welttag der sozialen Kommunikationsmittel.

Die Kirche sei in der Verkündigung darauf angewiesen, "mit offenem Ohr in die Welt hineinzuhorchen, in die sie spricht", sagte Bischof Gebhard Fürst, Vorsitzender der Publizistischen Kommission der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, am Dienstag in Bonn. Zu einer barmherzigen Kommunikation im Sinne von Papst Franziskus sei ein Perspektivwechsel nötig, auch in Zweifel und Unverstehen müsse sich die Kirche hineinversetzen.

Weiter lobte der Stuttgarter Bischof Fürst die "chancenreiche Nähe", die die sozialen Medien zwischen den Menschen sowie zwischen Kirche und Welt schaffen könnten. Gleichzeitig warnte er: "Wo Nähe erzeugt wird, kann auch leicht verletzt werden."



Der Welttag der sozialen Kommunikationsmittel wurde 1967 von Papst Paul VI. als Welttag der Massenmedien eingeführt. In Deutschland wird er als "Mediensonntag" jeweils am 2. Sonntag im September begangen. Er soll die Bedeutung und den Stellenwert der Medien betonen und fördern. In den Diözesen wird für die katholische Medienarbeit gebetet und gesammelt.

In anderen Ländern der Welt wird der Welttag der sozialen Kommunikationsmittel am Sonntag vor Pfingsten begangen. Im Jubiläumsjahr steht er unter dem Thema "Kommunikation und Barmherzigkeit - eine fruchtbare Begegnung".

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