58. Sternsinger-Aktion in Fulda gestartet

58. Sternsinger-Aktion in Fulda gestartet
In Fulda hat am Dienstag die 58. bundesweite Sternsinger-Aktion begonnen. Rund 2.300 Mädchen und Jungen kamen am Morgen zu einem Musik- und Bühnenprogramm auf dem Universitätsplatz zusammen.

Wie das Bistum Fulda mitteilte, steht die Aktion in diesem Jahr unter dem Leitwort "Respekt für dich, für mich, für andere - in Bolivien und weltweit!". Rund um den Dreikönigstag am 6. Januar werden als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder dann wieder von Haustür zu Haustür ziehen und Spenden für notleidende Mädchen und Jungen in aller Welt sammeln.

Seit ihrem Start 1959 hat sich die Aktion Dreikönigssingen nach eigenen Angaben zur weltweit größten Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder entwickelt. Mehr als 948 Millionen Euro wurden seither gesammelt, rund 68.600 Projekte für Kinder in Schwellen- und Entwicklungsländern unterstützt.

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Träger der Aktion Dreikönigssingen sind das Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Bei ihren Besuchen schreiben die Kinder mit Kreide auf den Türrahmen die drei Buchstaben C+M+B kombiniert mit der Jahreszahl. Die Buchstaben stehen für das lateinische "Christus mansionem benedicat" (Christus segne dieses Haus).

Am Nachmittag sollte die diesjährige Aktion mit einem Gottesdienst im Dom mit Bischof Heinz Josef Algermissen eröffnet werden. Neben Mädchen und Jungen aus der Region hatten sich nach Angaben des Bistums Fulda Sternsinger aus den Diözesen Essen, Mainz, Paderborn, Hildesheim, Speyer und Würzburg sowie 150 ehren- und hauptamtliche Helfer angemeldet. "Diese Aktion ist seit Jahrzehnten vielleicht die größte und intensivste Kinder- und Jugendaktion in ganz Deutschland", würdigte Algermissen das Dreikönigssingen.

An der vergangenen Aktion hatten sich nach Angaben des Kindermissionswerks "Die Sternsinger" in Aachen 10.515 Pfarrgemeinden, Schulen, Kindergärten und weitere Einrichtungen in allen 27 deutschen Diözesen beteiligt. Dabei sammelten die Sternsinger 45,5 Millionen Euro, mit denen Bildungsprojekte und Gesundheitsprogramme für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt wurden.