Gröhe wirbt für Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe

epd-bild / Norbert Neetz

Gesundheitsminister Hermann Gröhe plädiert für ein Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe.

Gröhe wirbt für Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe
Bei der für Freitag geplanten Bundestagsabstimmung unterstützt Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) den Antrag zum Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe.

Düsseldorf (epd)Die Selbsttötungshilfe dürfe nicht zu einer "normalen" Dienstleistung für Menschen werden, die nicht mehr leben wollen, sagte Gröhe der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). Selbsttötung und damit auch die Hilfe zum Suizid im Einzelfall sollte hingegen nicht unter Strafe gestellt werden.

Am Freitag stimmt das Parlament über mehrere Gesetzentwürfe ab, die von einem Verbot der Suizidhilfe bis hin zur ausdrücklichen Erlaubnis dieser Form der Sterbehilfe reichen. Ein Verbot der geschäftsmäßigen, das heißt auf Wiederholung angelegten Suizidbeihilfe sieht der bislang aussichtsreichste Gesetzentwurf einer Abgeordnetengruppe um Kerstin Griese (SPD) und Michael Brand (CDU) vor. Sie wollen damit das Ende für Sterbehilfevereine bewirken, die Patienten Hilfe beim Suizid anbieten.