"Jesus-Freaks" kehren zurück nach Ostdeutschland

Alternatives Freakstock-Festival der "Jesus Freaks" im westfälischen Borgentreich

Foto: © epd-bild / Jens Schulze/Jens Schulze

"Jesus-Freaks" kehren zurück nach Ostdeutschland
Das bundesweite "Freakstock"-Festival der Jesus-Freaks kehrt nach Ostdeutschland zurück.

Das mittlerweile 21. Treffen sei vom 29. Juli bis 2. August auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Allstedt bei Querfurt im südlichen Sachsen-Anhalt geplant, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Zu dem Festival erwarten die Veranstalter bis zu 3.000 Teilnehmer.

Bis 2008 fand "Freakstock" jährlich auf der Pferderennbahn im thüringischen Gotha statt. Ab 2009 trafen sich die Teilnehmer im nordrhein-westfälischen Borgentreich. Das frühere Kasernengelände in Borgentreich wurde jedoch zur Flüchtlingsunterkunft.

Die Jesus-Freaks sehen sich als Erweckungsbewegung junger Christen nach dem Vorbild der charismatischen Jesus-People der 60er und 70er Jahre in den USA. In Deutschland entstand die erste Gruppe Anfang der 90er Jahre in Hamburg. Gründer war der Initiator der "Volxbibel" in Jugendsprache, Martin Dreyer. Mittlerweile gibt es in Europa mehr als 150 Gruppen. Das Bühnenprogramm von "Freakstock" reicht von Pop und Rock über Heavy Metal bis zu Techno und House-Musik. Ferner gehören Workshops, Seminare und Gottesdienste dazu.

Zum 20. Mal laden die Jesus Freaks zu ihrem Festival ein: Freakstock 2014. In einer stillgelegten Kaserne wird fünf Tage lang gefeiert, gechillt und gebetet.

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