Papst fordert Friedensbemühungen in Konfliktregionen - "Urbi et Orbi"

Papst fordert Friedensbemühungen in Konfliktregionen - "Urbi et Orbi"
Papst Franziskus hat am Ostersonntag auf dem römischen Petersplatz den Segen "Urbi et orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) gespendet.

Vor Zehntausenden Menschen rief er bei einer festlichen Messe zudem  zu Friedensbemühungen in Konfliktregionen weltweit auf. "Ein inständiges Gebet aller Menschen guten Willens erhebe sich für diejenigen, die ihr Leben verloren haben", sagte er in seiner Osterbotschaft angesichts der Opfer von Krieg und Gewalt.

Bemühungen zur Lösung von bewaffneten Konflikten mahnte das Kirchenoberhaupt vor allem für Syrien und den Irak an. Die Waffen müssten endlich schweigen und das friedliche Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen wieder hergestellt werden, sagte der Papst: "Möge die internationale Gemeinschaft angesichts der ungeheuren humanitären Tragödie in diesen Ländern und des Dramas zahlreicher Flüchtlinge nicht untätig bleiben."

Franziskus betete für die Opfer von Christenverfolgung und gedachte zudem der Toten des Terroranschlags vom Donnerstag auf die Universität von Garissa in Kenia. Frieden erbat er besonders auch für Nigeria, Sudan, den Süd-Sudan und die Demokratische Republik Kongo.

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