Außenminister Steinmeier: Deutschland bleibt weltoffen

Außenminister Steinmeier: Deutschland bleibt weltoffen
Freiheit, friedliches Zusammenleben und Vertrauen zwischen Menschen verschiedener Herkunft: Durch die "Pegida"-Bewegung werde Deutschland sich seine Weltoffenheit nicht nehmen lassen, davon ist Steinmeier überzeugt. Auch unter witschaftlichen Aspekten brauche Deutschland die Zuwanderung.

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat angesichts der Proteste der "Pegida"-Bewegung hervorgehoben, dass Deutschland ein weltoffenes Land bleibe. "Wir sind nicht bereit, leichtfertig aufzugeben, was wir über Jahrzehnte aufgebaut haben: Unsere Freiheiten, das friedliche Zusammenleben und das Vertrauen auch zwischen Menschen verschiedener Herkunft", sagte der Politiker der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe).

Wer verneine, dass der Islam zu Deutschland gehöre, leugne Realitäten, sagte Steinmeier. "Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass wir viel zu lange die Entwicklung unseres Landes in Richtung eines Einwanderungslandes ignoriert haben - und damit auch die Anwesenheit von etwa vier Millionen Muslimen, die dauerhaft hier leben."

Deutschland brauche die Zuwanderung auch unter wirtschaftlichen Aspekten. Mit der Demonstration am Dienstag vor dem Brandenburger Tor in Berlin hätten die in Deutschland lebenden Muslime klargemacht, dass sie es nicht hinnähmen, wenn ihr Glaube missbraucht werde, um Mord und Folter zu rechtfertigen, fügte der Außenminister hinzu.

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