Diakonie fordert mehr Geld für Beratung von Zuwanderern

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Diakonie fordert mehr Geld für Beratung von Zuwanderern
Während der Bedarf nach Beratung von erwachsenen Zuwanderern steigt, sei die staatliche Förderung gesunken, kritisiert die Diakonie.

Die Diakonie fordert vom Bund mindestens sieben Millionen Euro zusätzlich für die Beratung erwachsener Zuwanderer. "Wenn wir wollen, dass sich Zugewanderte schnell integrieren, brauchen sie in der ersten Zeit intensive Unterstützung und Begleitung", sagte Vorstandsmitglied Maria Loheide mit Blick auf steigenden Zuwanderungszahlen am Montag in Berlin. Nach ihren Angaben ist der Bedarf für Migrationsberatung in den vergangenen Jahren stark gestiegen, die Förderung dagegen gesunken.

Loheide zufolge suchten 2013 rund 158.000 Menschen Rat in den entsprechenden Stellen. 2011 waren es rund 100.000. Die Bundesförderung für die Arbeit verschiedener freier Träger sei seit 2005 von 27 Millionen Euro auf aktuell 26,2 Millionen Euro im Jahr gesunken. Viele Standorte seien überlastet, und die Ratsuchenden müssten oftmals lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Aufgerechnet für Menschen, die in schwierigen Lebenslagen sind und Rat und Hilfe besonders dringend nötig hätten, klaffe eine Lücke im Integrationsangebot, sagte Loheide. Sozialverbände, darunter auch der Paritätische Wohlfahrtsverband hatten für Montag zu einem bundesweiten Aktionstag der Migrationsberatungsstellen aufgerufen. Nach Diakonie-Angaben sind Verbände der freien Wohlfahrtspflege Träger von bundesweit rund 570 geförderten Beratungsstellen in diesem Bereich.

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