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Hunde, Pferde, Kängurus - Tiere im Ersten Weltkrieg

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Hunde, Pferde, Kängurus - Tiere im Ersten Weltkrieg
09.11.2018
evangelisch.de
Front, Militär, Elefant, Erster Weltkrieg,

Foto: bridgemanart/ englischer Fotograf

Front, Militär, Elefant, Erster Weltkrieg,

Foto: bridgemanart/ englischer Fotograf

In Sheffield zieht ein Elefant Kriegsgeräte. Insgesamt wurden mehrere Millionen Tiere im Ersten Weltkrieg eingesetzt. Sie waren oft unverzichtbare Helfer, zumal die Motorisierung zu dieser Zeit noch nicht weit fortgeschritten war. Daher war es recht normal, Tiere zu nutzen.

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Foto: bridgemanart / englischer Fotograf

Die Soldaten nahmen manche Tiere als Maskottchen mit in den Einsatz - wie hier ein Känguruh in England.

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Foto: akg-images

Wie reagieren die Tiere auf Gas? Deutsche Soldaten lassen Tauben fliegen, um die Wirkung zu testen.

Neben Hunden und Pferden waren vor allem die Brieftauben wertvolle Helfer im Krieg: Sie wurden genutzt, um Nachrichten zu überbringen. Daneben informierten sie über die feindlichen Stellungen, mit angebrachten Fotokameras lieferten sie Luftbilder. Und: Sie schlugen Alarm bei Gasangriffen.

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Foto: akg-images

Diese Fotopostkarte von 1914 zeigt eine gestellte Szene, wie ein französischer Sanitätshund einen Verwundeten aufspührt. Für viele verletzte Soldaten waren die Hunde Lebensretter. In "Kriegshundekursen" wurden die Tiere für ihren Einsatz ausgebildet.

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Foto: akg-images/Ernest Le Deley

"Wir werden uns wehren bis zum letzten Hauch von Mann und Ross", verkündete Kaiser Wilhelm II. Auch andere Länder setzten Pferde im Krieg als Transport- und Lasttiere ein, wie hier in Frankreich 1914.

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Foto: bridgemanart/Royal Flying Corps photographic section

Deutsche Kriegsgefangene in England mit Kaninchen

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Foto: bridgemanart

Frankreich, 1915: Diesen Hunden wurde beigebracht, mobile Öfen zu ziehen. Rund 20 000 Vierbeiner ließen im Stellungskrieg ihr Leben „fürs Vaterland“.

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Foto: akg-images

Brieftaubentransport: Um die Tiere nahe der Front vor Gasangriffen zu schützen, tragen diese deutschen Soldaten sie 1917 in Schutzbehältern. Voller Begeisterung sorgten tausende deutsche Züchter für Nachschub. Sie konnten die Tiere gegen Futter tauschen.

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Foto: bridgemanart/ Jacques Moreau

Viele der im Krieg eingesetzten Tiere kehrten nicht zurück. Stress und schlechte Verpflegung forderten unzählige Opfer. Die Maskottchen hingegen wurden besser behandelt - wie hier 1916 eine Gazelle, Glücksbringer der Afrikaner.

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Foto: akg-images/Pressefoto/Haeckel

In Bulgarien nutzen die Soldaten Kamele statt Pferde.

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Foto: bridgemanart/Jaques Moreau

Auch Ameisenbären wurden als Maskottchen genutzt - wie hier vom amerikanischen Regiment 1917.

Lebensretter oder wehrlose Opfer - im Ersten Weltkrieg setzen die Armeen Millionen Tiere ein.

Diese Galerie erschien erstmals am 1. August 2014.