Rettung in Sicht - Die "Sea-Watch 4" vor Libyen im Einsatz

Galerie Sea-Watch 4-2 Rettungseinsatz

© epd-bild/Thomas Lohnes

Erste Migranten werden am 22.08.2020 auf die Sea Watch 4 aufgenommen. Info kommt gleich. Freigabe abwarten!!!

Foto: epd-bild/Thomas Lohnes

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Souveräne Zusammenarbeit

Die "Sea-Watch 4" hat am späten Samstagnachmittag sieben Menschen gerettet, die etwa 45 Seemeilen vor der libyschen Küste in internationalen Gewässern in Seenot geraten waren. Das nicht seetüchtige, kleine Glasfaserboot wurde zuerst von einem kleineren privaten Rettungsschiff, der "Louise Michel", gesichtet. Nachdem die Crew der "Louise Michel" die Situation stabilisiert hatte, erbat sie Unterstützung der "Sea-Watch 4", dem größeren und besser ausgerüsteten Schiff. 

Anika Kempf

Flucht und Vertreibung

Die Bibel kennt viele Geschichten von Menschen auf der Flucht und auf dem Weg - Abraham, Mose, Paulus sind nur einige ihrer Namen. Die größte Völkerwanderung des Jahrtausends ist in Gange. Schon seit die Erde Menschen beherbergt, spielen Flucht und Vertreibung eine Rolle. Sei es aus wirtschaftlichen, ökologischen oder politischen Gründen.
Rettung in Sicht - Die "Sea-Watch 4" vor Libyen im Einsatz
Seit Freitag, 21.8.2020, patrouilliert die "Sea-Watch 4" in der Rettungszone vor Libyen. Bereits am Samstag hatte das mit kirchlichen Spenden organisierte und zum Rettungsschiff umgebaute frühere Forschungsschiff sieben Menschen an Bord genommen. Dann folgten mehrere Rettungseinsätze kurz hintereinander, bei denen insgesamt über 200 Flüchtlinge aus dem Mittemeer gerettet wurden.

Die Crew, Mitarbeiter und freiwillige Helfer*innen hatten sich vor und auf der Hinreise auf diesen Einsatz vorbereitet, doch die ersten Einsätze verlangen ihnen einiges ab, wie die Pfarrerin Constanze Broelemann in Ihrem Blog "Seenotizen" auf evangelisch.de schildert.