Rettung in Sicht - Die "Sea-Watch 4" vor Libyen im Einsatz

Saubermachen des Rettungsschiffs

©epd-bild/Thomas lohnes

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Klar Schiff machen

Die Crew der "Sea-Watch 4" und Ãrzte ohne Grenzen reinigen das Schiff am 3.9.2020, das vor Parlermo an Anker liegt, nachdem die über 350 aus Seenot geretteten Migranten am Tag zuvor an die italienischen Behörden und das Rote Kreuz auf einer Fähre uebergeben wurden.

Die erste Mission der "Sea-Watch 4" war mit 11 Tagen diejenige mit den meisten Menschen über die längste Zeit an Bord eines Sea-Watch-Rettungsschiffes.

Anika Kempf

Flucht und Vertreibung

Die Bibel kennt viele Geschichten von Menschen auf der Flucht und auf dem Weg - Abraham, Mose, Paulus sind nur einige ihrer Namen. Die größte Völkerwanderung des Jahrtausends ist in Gange. Schon seit die Erde Menschen beherbergt, spielen Flucht und Vertreibung eine Rolle. Sei es aus wirtschaftlichen, ökologischen oder politischen Gründen.
Rettung in Sicht - Die "Sea-Watch 4" vor Libyen im Einsatz
Seit Freitag, 21.8.2020, patrouilliert die "Sea-Watch 4" in der Rettungszone vor Libyen. Bereits am Samstag hatte das mit kirchlichen Spenden organisierte und zum Rettungsschiff umgebaute frühere Forschungsschiff sieben Menschen an Bord genommen. Dann folgten mehrere Rettungseinsätze kurz hintereinander, bei denen insgesamt über 200 Flüchtlinge aus dem Mittemeer gerettet wurden.

Die Crew, Mitarbeiter und freiwillige Helfer*innen hatten sich vor und auf der Hinreise auf diesen Einsatz vorbereitet, doch die ersten Einsätze verlangen ihnen einiges ab, wie die Pfarrerin Constanze Broelemann in Ihrem Blog "Seenotizen" auf evangelisch.de schildert.