Die große Inszenierung: Christi Himmelfahrt in der Kunst

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© Andreas Praefcke/Wikimedia Commons

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Christi Gang zum Himmel

Die Begebenheiten rund um die Himmelfahrt Christi beschreiben die beiden Evangelisten Markus (Mk 16,19) und Lukas (Lk 24,50-52; Apg 1, 9-12), allerdings, wie so oft, mit kleinen Variationen im Detail. Diese beflügelten die Fantasie von Handwerkern und Künstlern, so dass ganz unterschiedliche bildliche Umsetzungen des Themas im Laufe der Jahrhunderte entstanden. Der Schnitzer einer der frühesten Darstellungen des Themas, der sog. "Reiderschen Tafel", eines bereits um 400 nach Christus entstandenen Elfenbeinreliefs im Bayerischen Nationalmuseum in München, stellte sich vor, dass Christus sich selbst gen Himmel aufgemacht habe. Die Szenerie verbindet das Zusammentreffen der drei Marien mit dem Engel am leeren Grab am Ostermorgen unten mit der Wiedergabe des Gottessohnes, der einen Berghang zum Himmel hinauf erklimmt und die aus den Wolken gereichte Hand Gottes ergreift. Die Körpersprache der beiden anwesenden Jünger unter ihm verrät Überraschung und Überwältigung.
Sebastian Watta
Sarika Feriduni

Feste im Kirchenjahr

Das Kirchenjahr ist etwas anders als der Jahreskalender, der an unserer Wand hängt. Das Kirchenjahr beginnt bereits mit dem ersten Advent, es schlägt Zeiten vor, in denen wir wieder zur Besinnung kommen können und Feste, an denen wir feiern können, wie gut Gott es mit uns meint. Entdecken Sie hier die Bedeutung dieser besonderen Zeiten und Feste.
Die große Inszenierung: Christi Himmelfahrt in der Kunst
Mal war es der letzte Gang des Gottessohnes, mal ein majestätisches Entschweben. Welchen Weg Christus in den Himmel nahm, darüber machte man sich in der christlichen Kunst viele verschiedene Vorstellungen. Welche Bilder dabei entstanden, zeigt Kunsthistoriker Sebastian Watta.

Dieser Beitrag erschien erstmals am 5. Mai 2016 auf evangelisch.de