Chillen in der "Grünen Hölle"

Chillen in der "Grünen Hölle"

Das Klima und die Natur im Norden von Paraguay sind wenig einladend. Soweit das Auge reicht - nur niedriger Busch, Palmen, Kaktus, aufgeplatzter Boden, trockenes Gras und Staub. Auf der anderen Seite finde ich dort Ruhe, wie sonst kaum irgendwo.

Ein paar Minuten außerhalb der Stadt setzt man sich auf einen kleinen Sandhügel, sieht vor sich den Busch und die untergehende Sonne, hört Vögel, kleine Tiere im Gebüsch und riecht Staub. Keine Menschen, nur hier und da mal ein Auto, das eine riesige Staubwolke hinterlässt. Für mich definitiv der beste Ort, um die Gedanken schweifen zu lassen und zu beten. Wenn auch wegen ihrer Rauheit als „grüne Hölle“ bekannt, so ist dieser Ort für mich vielmehr ein Ort der Ruhe. Und auch eine raue Landschaft birgt Schönheiten. Man muss nur lernen, sie zu sehen.
 

weitere Blogs

Junges Angebot wird langsam reif (und bekommt Begleitkanal), Toralarm als Push, neuer Chefredakteur: was bei der ARD so geht. Was beim Spiegel nicht geht (Leser halten). Wie es einst beim Spiegel ging. Porsches, Pferde und Abendsonne sowie Ulrike Meinhof: Große, in den 1940ern geborenen Journalisten feiern (Geburtstag oder Ruhestand).
Maria hat das wilde und freche Gegensingen erfunden. Können wir heute brauchen.
Trommeln, Drag, Bibeltexte und ein Sternenhimmel: Bei der ökumenischen queeren Schöpfungsfeier „Abrakadabra“ werden Kirchen zu Orten einer ungewöhnlichen liturgischen Begegnung.