Chillen in der "Grünen Hölle"

Chillen in der "Grünen Hölle"

Das Klima und die Natur im Norden von Paraguay sind wenig einladend. Soweit das Auge reicht - nur niedriger Busch, Palmen, Kaktus, aufgeplatzter Boden, trockenes Gras und Staub. Auf der anderen Seite finde ich dort Ruhe, wie sonst kaum irgendwo.

Ein paar Minuten außerhalb der Stadt setzt man sich auf einen kleinen Sandhügel, sieht vor sich den Busch und die untergehende Sonne, hört Vögel, kleine Tiere im Gebüsch und riecht Staub. Keine Menschen, nur hier und da mal ein Auto, das eine riesige Staubwolke hinterlässt. Für mich definitiv der beste Ort, um die Gedanken schweifen zu lassen und zu beten. Wenn auch wegen ihrer Rauheit als „grüne Hölle“ bekannt, so ist dieser Ort für mich vielmehr ein Ort der Ruhe. Und auch eine raue Landschaft birgt Schönheiten. Man muss nur lernen, sie zu sehen.
 

weitere Blogs

Blick auf die Orgel von hinten mit unzähligen Orgelpfeifen
Die neue „Hyper-Orgel“ der Musikhochschule Würzburg ist in vieler Hinsicht außergewöhnlich...
Eine Wiese mit Krokussen
Gestern war Vollmond - an vielen Orten Deutschlands bot sich ein beeindruckendes Bild, da der Mond in besonderer Größe zu sehen war. „Wurmmond“ wird dieser Mond vor dem Frühlingsanfang astronomisch genannt. Das klingt nicht schön, kommt aber aus indigenen Traditionen: Indigene Menschen stehen in enger Verbundenheit mit der Natur - und so beobachten sie, dass mit diesem Mond die Würmer wieder vermehrt aus der Erde kommen: Neues Leben bricht auf, die harte Zeit des Winters ist vorbei!
Heute Abend beginnt unser jüdisches Purimfest. Dabei feiern wir die Rettung der Juden im antiken Persien vor dem Vernichtungsplan des bösen Ministers Haman. Die mutige jüdische Königin Esther ist dabei eine der wichtigsten Figuren. Und ihr Mut kann uns auch heute noch inspirieren.