Von Zeit zu Zeit die Welt beobachten. Am Anfang der Pandemie dachte ich, Corona mache uns alle gleich. Oder zumindest: gleicher. Oder zumindest: gleicher in der westlichen Welt. Oder zumindest: gleicher in diesem Land. Oder zumindest: in meinem unmittelbaren Umfeld. Aber ich habe mich getäuscht. Fast das Gegenteil ist eingetreten: Wir driften noch weiter auseinander. Die digital Affinen und die Nur-analog-ist-echt-Verfechter*innen. Die Tatkräftigen und die Unsicheren. Die Mütter und die Kinderlosen. Die Generationen. Dabei ist es doch klar, dass wir nur solidarisch weiterkommen - hin zu einer gerechteren, zärtlicheren Welt, zum „guten Leben für alle“. Meine Vermutung ist: wir müssen auf dem Weg zur Solidarität lernen, Erfahrungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu hören und zu verstehen. Und: radikal von uns selbst sprechen - ohne den Anspruch zu erheben, irgendwie allgemeingültig zu sein. Heute versuche ich es. In der Hoffnung, gehört zu werden als eine Stimme unter vielen. In der Hoffnung, dass neben sie ganz andere Stimmen treten mögen.
Singles in virtuellen Kleingruppen
Was haben ein Hühnerstall, ein Krimi-Dinner und eine singlefreundliche Kirche in Bayern miteinander zu tun? Eine Bewegung engagierter Christinnen und Christen möchte dies alles zusammenführen und zeigen, wie Kirche der Zukunft aussehen kann.
Single sein in der Kirche
Singles sind eine wachsende gesellschaftliche Gruppe in Deutschland und gleichzeitig die am wenig beachteste im Kontext von Kirche. In seinem Gastbeitrag beleuchtet Professor Tobias Faix das Verhältnis näher.
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