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Ghetto

Der Begriff Ghetto stammt aus dem Italienischen und bedeutet Gießerei. Im Spätmittelalter wurde den Juden ein Ghetto oder eine Judensgasse als Lebensraum zugewiesen und von ihnen bis zur Neuzeit bewohnt. Während des Zweiten Weltkrieges (1939–1945) wurden von den Natinalsozialisten für deportierte Juden Ghettos im besetzten Polen und der annektierten Tschechoslowakei eingerichtet. Diese Lager dienten vor deren Transport in die Vernichtungslager als Übergangsstationen. Umgangssprachlich werden heute auch Stadtviertel als Ghetto bezeichnet, in denen vorwiegend bestimmte ethnische Gruppen oder soziale Randgruppen leben.

 Warschauer Ghetto
19.04.2018 - 11:50
Wenige Hundert jüdische Kämpfer greifen 1943 im Warschauer Ghetto zu den Waffen. Sie widersetzen sich dem Transport in die Vernichtungslager.
Kinder stehen nach der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtsungslagers Auschwitz-Birkenau hinter Stacheldraht.
22.01.2018 - 09:28
Sie wurden von den Nationalsozialisten verfolgt, in Konzentrationslagern inhaftiert, sahen dort das unvorstellbare Grauen dessen, was Menschen einander antun können - und haben überlebt. Das sind ihre Geschichten.
Warschauer Ghetto
22.07.2017 - 09:34
Auf Anweisung der Besatzer muss der Judenrat des Warschauer Ghettos ab Juli 1942 Listen derer zusammenstellen, die in die Vernichtungslager deportiert werden sollen: täglich mehr als 6.000 Menschen. Im Frühjahr 1943 greifen die Juden zu den Waffen.
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