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Unheil und Bewältigung
Guten Abend,
ich habe eine Frage:
Ist es Sünde, wenn man um sich selbst weint?
Es heißt in der Bibel "Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst".
Doch ist es nicht biederes Selbstmitleid, Egoismus, den man dann empfindet?
Kopfgespräche, die man nur ansatzweise mit der (ggf. schon verstorbenen oder auch noch lebenden) Person führt oder nie geführt hat, Gefühle, in welchen man sich unglücklich, klein, schwach und elend fühlt. In welchen man sich seinen Gedanken und Gefühlen einfach so hin gibt? Mit dem Wissen, dass das Leben des anderen auch nicht einfach war, man Gründe findet ihn oder sie zu entschuldigen. Und trotzdem hadert man mit den Menschen, die man um sich hat, oder hatte. Man betrauert eigene Situationen, Gegebenheiten und auch das eigene Schicksal.
Ist man ein schlechter Mensch, wenn man das tut? Wenn man liebt, verzweifelt, manchmal das Gefühl hat, gerne hassen zu können und trauert auf einmal?
Was ist Selbstliebe? Verzeihen, ja das weiß ich, was es ist. Aber sich trotzdem in den Gefühlen verlieren... Ist das eine Sünde?
Danke, falls Ihr antwortet.
Alles Schlimme und Schlechte, wie auch das Gute und Glücklich hat mich ja zu dem gemacht, was bzw. wie ich bin.
Aber, darf man sich selbst auch "betrauern"?
Billa
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