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Als Atheist, der ich eigentlich glaubte zu sein, auch teilweise mit tiefster Überzeugung, kamen mir in den letzten Monaten oder Jahren sogar Zweifel, ob das nun „Alles“ sein soll. Soll heißen, sind das in letzter Zeit Geschehnisse, im Kleinen wie im Großen, die vielleicht mit Hilfe eines/des Glaubens besser zu verstehen, besser zu ertragen und besser auch gemeinsam zu bewältigen sind?
Ich bin getauft, habe aber danach den Weg des typischen DDR-Kindes beschritten und lebe seitdem mit Partner in ganz normalen Verhältnissen hier in Hohenschönhausen. Und geplagt auch mit Depressionen seit vielen Jahren. Mit wechselnden Phasen, aber ohne Ende(!), nun die Erkenntnis oder Frage: Gibt’s noch andere Wege? Wie und mit wem kann man die gehen? Sie sehen: Der übliche Weltschmerz vielleicht oder der Versuch, etwas zu finden, was man verloren glaubt oder noch geweckt werden muss. Daher meine Frage nach einem Weg in die Kirche. Auch dafür braucht man erstmal Überwindung. Man hatte ja auch alle Vorurteile gegen das Kirchliche.