epd Bild/Thomas Lohnes
Kreuz & Queer: Jens Spahn Rücktritt
Zwischen Scheinheiligkeit und Homofeindlichkeit
Jens Spahn ist von seinem Amt als Fraktionsvorsitzender zurückgetreten, und das ist auch gut so. Jahrelang unterstrich er die Linie seiner Partei, die Leihmutterschaft strikt ablehnt. Gleichzeitig nahm er genau diese Möglichkeit zur Elternschaft, die er anderen in Deutschland verwehren wollte, im Ausland in Anspruch. Als queerer Mensch möchte man freilich feiern, dass ein schwules Paar seinen Kinderwunsch erfüllen konnte. Aber dieser Mitfreude steht das, was sich Spahn über die Jahre geleistet hat, entgegen.


