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Christliche Zivilcourage
Wo gibt es einen Paul Gerhardt heute?
In den vergangenen Tagen haben viele, eigentlich kirchenferne Kommentatoren über Papst Leo gestaunt und sich über seine christliche Zivilcourage gefreut.
Wo die meisten politischen Anführer dieser Welt darauf bedacht waren, den US-amerikanischen Präsidenten nicht zu verärgern, sagte der machtloseste von ihnen, was zu sagen war.
Zum Beispiel, dass Frieden besser ist als Krieg und dass man mit militärischen Mitteln allein weniger erreicht als mit Verhandlungen und internationalem Recht. Dabei blieb er im Tonfall ruhig und klar in seiner Rolle. So zeigte er, was christliches Denken und Reden politisch vermag, ohne parteipolitisch zu werden.


