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Gesundheit in Afrika
Gute Chancen für christliche Gesundheitsarbeit
Die USA haben im Sommer 2025 ihre Entwicklungsagentur USAID geschlossen und Hilfszahlungen für Gesundheitsvorhaben in Afrika beendet – nach eigenen Angaben auch, um die Eigenständigkeit afrikanischer Länder fördern. Die Gesundheitsabkommen, die die Trump-Regierung afrikanischen Staaten stattdessen anbietet, sind "ein Programm zur Ausbeutung der Schwachen", sagt die Expertin Gisela Schneider, die viele Jahre das Deutsche Institut für ärztliche Mission (Difäm) in Tübingen geleitet hat. Kirchlich getragenen Gesundheitsdiensten, die oft lokal verwurzelt seien, komme hingegen eine wichtige Rolle zu, die Lücke zu schließen.

