Kreuz zu Ehren von Johannes Paul II. erschlägt jungen Italiener

Kreuz zu Ehren von Johannes Paul II. erschlägt jungen Italiener
Wenige Tage vor der Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II. (1920-2005) hat ein zu seinen Ehren errichtetes Kreuz einen jungen Italiener erschlagen.

Wie die italienische Tageszeitung "Avvenire" am Freitag berichtete, hatte der 21-Jährige am Donnerstag bei einer Bergwanderung im Val Camonica in der Lombardei mit einer Pilgergruppe unter dem Kreuz Rast gemacht, als dessen Verankerung im Boden nachgab. Als Rettungskräfte den Unglücksort erreichten, war der junge Mann laut dem Bericht der katholischen Zeitung bereits tot. Die genaue Unglücksursache stand zunächst nicht fest.


Das 30 Meter hohe Kreuz mit einer Christusstatue an seiner oberen Spitze war 1998 zu Ehren eines Besuchs von Papst Johannes Paul II. im norditalienischen Brescia errichtet worden. Der Bühnenbildner Enrico Job, der mittlerweile verstorbene Ehemann der Filmregisseurin Lina Wertmüller, hatte es mit seinen gebogenen Formen als Basis für eine sechs Meter hohe Christusstatue entworfen. Das für die Open-Air-Messe mit dem Papst im Stadion von Brescia entworfene Kreuz stand seit 2005 auf einem Bergrücken im Val Camonica.

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