US-Präsident Obama will mehr gegen soziale Ungleichheit tun

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US-Präsident Obama will mehr gegen soziale Ungleichheit tun
Präsident Barack Obama will stärker gegen wirtschaftliche und soziale Ungleichheit in den USA vorgehen.

"Zu viele Amerikaner arbeiten mehr als jemals zuvor, nur um über die Runden zu kommen", sagte Obama am Dienstag (Ortszeit) in Washington in seiner Rede zur Lage der Nation. Dagegen gehe es "denen ganz Oben" nach vier Jahren Wirtschaftswachstum und steigender Unternehmensprofite und Aktienkurse so gut wie nie zuvor. Der Trend der wachsenden Ungleichheit müsse "umgekehrt" werden.

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Per Dekret soll nach Worten Obamas der Mindestlohn von Arbeitern aufgestockt werden, die bei Firmen mit staatlichen Aufträgen beschäftigt sind. Ihr Mindeststundenlohn solle von gegenwärtig 7,25 Dollar auf 10,10 Dollar steigen, sagte Obama. Im vergangenen Jahr hatte er in seiner "State of the Union"-Rede höhere Mindestlöhne für alle Beschäftigten gefordert, war aber am Widerstand der oppositionellen Republikanischen Partei gescheitert.

Der Präsident kündigte zudem Initiativen an, um das Wirtschaftswachstum zu fördern und mehr Menschen "eine Leiter in die Mittelklasse" zu bauen. Insbesondere nannte er eine verbesserte Vorschulerziehung und Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur. 2014 müsse "ein Jahr des Handelns" sein, forderte Obama.