Erste Christmette mit Papst Franziskus

Erste Christmette mit Papst Franziskus
Papst Franziskus hat erstmals seit seiner Wahl zum Kirchenoberhaupt Weihnachten im Vatikan gefeiert. Bei der Christmette an Heiligabend im Petersdom forderte Franziskus die Gläubigen zu Nächstenliebe und Selbstlosigkeit auf.

"Wenn wir Gott und die Mitmenschen lieben, gehen wir im Licht", sagte er in seiner Predigt vor Tausenden Gläubigen. Doch wenn sich das Herz verschließe und die eigenen Interessen vorherrschten, "dann bricht in und um uns die Finsternis herein".

Papst: Christen sind "ein Volk unterwegs"

Christen seien "ein Volk unterwegs", fügte Franziskus hinzu. Dabei wechselten helle und dunkle Momente einander ab. Jesus sei "gekommen, um uns von der Dunkelheit zu befreien und uns das Licht zu schenken", sagte er. Jesus sei die "Mensch gewordene Liebe". 

Der Papst betonte, dass in der Weihnachtsgeschichte als erste die Hirten Jesus gesehen hätten, weil sie zu den Letzten, zu den Ausgegrenzten gehörten. "Er ist das Licht, das die Finsternis erhellt. Er ist unser Friede." Gemeinsam mit dem Papst wirkten 30 Kardinäle, 40 Bischöfe und 250 Priester an der Christmette mit.

Bereits am frühen Abend war die Krippe auf dem Petersplatz enthüllt worden. Die Figuren der Krippe stammen in diesem Jahr aus Neapel. Der von der oberpfälzischen Stadt Waldmünchen gestiftete Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz kam in diesem Jahr von der bayerisch-tschechischen Grenze. Am ersten Weihnachtsfeiertag wird das Kirchenoberhaupt am Mittag auf der Mittelloggia des Petersdoms den Segen "Urbi et Orbi" (der Stadt und dem Erdkreis) spenden.
 

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