30.000 Jugendliche zum Taizé-Treffen in Straßburg erwartet

Jugendliche zu Taizé-Treffen in Rom eingetroffen

Foto: epd-bild / Romano Siciliani

Beim 35. Taizé-Jugendtreffen in Rom im Dezember 2012 hatten rund 32.000 Jugendliche aus aller Welt teilgenommen.

30.000 Jugendliche zum Taizé-Treffen in Straßburg erwartet
Sie werden einen Gemeinschaft sichtbar machen, "die Freundschaft ist": Ende des Jahres werden 30.000 junge Menschen aus ganz Europa zum traditionellen Taizé-Silvestertreffen erwartet, das dieses Jahr in Straßburg stattfindet.

Die viertägige Veranstaltung unter dem Motto "Pilgerweg des Vertrauens auf der Erde" will Jugendliche ermutigen, sich in ihrer Ortskirche, aber auch in den Städten und Gemeinden einzubringen.

Am 28. Dezember sollen zunächst 20.000 Jugendliche aus Europa und anderen Kontinenten zum 36. Europäischen Jugendtreffen anreisen. Erwartet würden unter anderem 4.500 Polen, 2.600 Ukrainer, 1.400 Italiener, 1.300 Kroaten sowie 1.000 Weißrussen. Zusammen mit den elsässischen und deutschen Gastgebern in der badischen Region Ortenau würden sich dann zusammen mehr als 30.000 Menschen auf den Weg nach Straßburg machen, hieß es.

5.000 Jugendliche werden in Deutschland untergebracht

"Die, die auf der ganzen Erde Christus lieben, leben in seiner Nachfolge eine umfassende Freundschaft, die Gemeinschaft in Christus", schreibt Frère Alois, Prior der Bruderschaft Taizé, in den "Vier Vorschlägen für 2014". In einem Grußwort habe Papst Franziskus seine Freude über das Treffen ausgedrückt.

Die ökumenische Taizé-Bruderschaft wurde in den 1940er Jahren von dem Schweizer Theologen Roger Schutz gegründet. Der damals 25-jährige Pfarrerssohn wollte in der Zeit des Zweiten Weltkriegs "die Zerrissenheit unter den Christen und die Konflikte in der Menschheit" überwinden helfen. Dazu zog er sich am 20. August 1940 in das kleine Dorf Taizé bei Cluny in Südburgund (Frankreich) zurück.

Vom 28. Dezember bis 1. Januar versammeln sich die Teilnehmer des Jugendtreffens vormittags in mehr als 200 Gastkirchengemeinden beiderseits des Rheins zum Gebet und Austausch. Am 29. und 30. Dezember stünden jeweils etwa zwanzig verschiedene Treffen auf dem Programm. Themen sind unter anderem Arbeitslosigkeit, Menschenrechte, Gerechtigkeit, Ökumene und Mission.

Die Evangelische Landeskirche in Baden und die Erzdiözese Freiburg erwarten als Nachbarregion rund 5.000 der insgesamt 30.000 Teilnehmer, die auf der deutschen Seite in der Ortenau untergebracht werden.

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