Dokumente der Reformationsgeschichte werden digitalisiert

Dokumente der Reformationsgeschichte werden digitalisiert
Jahrhunderte alte Dokumente aus der Geschichte der Reformation sollen im kommenden Jahr digitalisiert werden.

Im Rahmen des länderübergreifenden Projekts "Digitales Archiv der Reformation" sollen wichtige Dokumente wie Ablassbriefe oder Gemeindeunterlagen wissenschaftlich aufgearbeitet, in moderne Sprache übersetzt und anschließend im Internet veröffentlicht werden, kündigte Thüringens Kulturminister Christoph Matschie (SPD) am Samstag in Erfurt an. Beteiligt sind den Angaben zufolge Thüringen, Sachsen-Anhalt und Hessen.

Das Projekt sei ein wichtiger Schritt, um die dokumentarischen Schätze der Reformation für kommende Generationen zu sichern. "Hier wird Geschichte lebendig", betonte Matschie. Finanziell gefördert wird das Projekt durch die beteiligten Länder, den Bund sowie die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

2017 feiert die Evangelische Kirche in Deutschland 500 Jahre Reformation. Dann jährt sich zum 500. Mal der legendäre Thesenanschlag Martin Luthers (1483-1546) an der Schlosskirche in Wittenberg. Das Ereignis markiert den Beginn der Reformation. Weltweit gibt es heute rund 400 Millionen Protestanten, die in der Reformation ihre geistlichen und konfessionellen Wurzeln sehen.

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