Deutschland stockt Philippinen-Hilfe um drei Millionen Euro auf

Deutschland stockt Philippinen-Hilfe um drei Millionen Euro auf
Die Bundesregierung hat die Soforthilfe für die Opfer des Taifuns "Haiyan" auf den Philippinen um weitere drei Millionen Euro aufgestockt. Dies teilte der geschäftsführende Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) am Donnerstag nach einer Sitzung des Krisenstabs des Auswärtigen Amtes mit. Damit steuert Deutschland nun insgesamt 4,5 Millionen Euro zur internationalen Philippinen-Hilfe bei.

Mit dem Geld sollen den Angaben zufolge Notunterkünfte finanziert und die Versorgung mit Wasser und Nahrungsmitteln sichergestellt werden. In einem Telefonat mit dem philippinischen Außenminister Albert del Rosario kündigte Westerwelle zudem eine Beteiligung Deutschlands am Wiederaufbau der betroffenen Gebiete an.

Unter den Folgen des Jahrhundert-Taifuns "Haiyan" leiden nach Angaben der Vereinten Nationen mehr als elf Millionen Menschen, etwa 660.000 wurden obdachlos. Die Zahl der Toten wird auf mindestens 2.500 geschätzt.

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