Biker auf ökumenischer Motorradwallfahrt nach Spanien unterwegs

Biker auf ökumenischer Motorradwallfahrt nach Spanien unterwegs
Eine Gruppe von Bikern ist seit dem Wochenende auf einer ökumenischen Motorradwallfahrt quer durch Deutschland nach Santiago de Compostela unterwegs.

Nach der ersten Etappe von Berlin nach Erfurt seien die knapp 20 Teilnehmer am Sonntag "auf den schönsten Routen über den Thüringer Wald" nach Würzburg gefahren, sagte der Beauftragte der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz für die Arbeit mit Motorradfahrern, Pfarrer Bernd Schade, dem Evangelischen Pressedienst (epd).

Weitere Stationen der Tour sind der Bodensee, der Genfer See und Lourdes, bevor es über die Pyrenäen nach Galizien geht. Die "erste Motorradwallfahrt aus Berlin" sei als meditative und spirituelle "Entschleunigungstour" angelegt und nicht als Geschwindigkeitsrausch im Sattel, sagte Schade. "Wir fahren besinnlich, mit Meditationen und auch mit Schweigezeiten."

Den spanischen Pilgerort wollen die Biker am 25. August erreichen. Unterwegs seien weitere Motorradfahrer herzlich willkommen, sagte Pfarrer Schade. Während der Fahrt gebe es viele Pausen, bei denen Kirchen aufgesucht, Andachten gehalten und geistliche Gesänge angestimmt werden sollen. "Wir stellen die Selbsterfahrung in den Mittelpunkt, nicht den Fahrspaß und das Motorrad", ergänzte der 58-jährige Theologe. Während der Tour nach Santiago de Compostela legen die Biker auf ihren Maschinen über 3.000 Kilometer zurück.

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