Altkatholische Kirche weiht Priesterin

Altkatholische Kirche weiht Priesterin
Oranna Naudascher-Wagner, Diakonin in Hamburg, ist am Samstag zur altkatholischen Priesterin geweiht worden. Auch zwei Männer erhielten bei der Zeremonie in Mannheim die Weihe.

Wie bisher auch schon, wird Naudascher-Wagner in der Hansestadt weiterhin als nebenamtliche Seelsorgerin arbeiten. Künftig darf sie jedoch auch der Eucharistie vorstehen. Die beiden anderen Neupriester sind Olaf Sion und Robert Geßmann. Sion ist als nebenamtlicher Geistlicher in der Gemeinde Köln tätig, Geßmann arbeitet hauptamtlich in den Gemeinden Singen, Sauldorf und Messkirch in Südbaden. Die Weihe in der Mannheimer Schlosskirche spendete ihnen der altkatholische Bischof Matthias Ring. Der gemeinsame Wahlspruch der drei Geweihten lautet "Ihr aber, für wen haltet ihr mich?" aus dem Matthäusevangelium (Mt 16,15).

Die altkatholische Kirche entstand nach dem Ersten Vatikanischen Konzil (1870) aus Protest gegen die Erklärung zur lehramtlichen Unfehlbarkeit des Papstes. Schon bald nach der Gründung durch den deutschen Priester Ignaz Dollinger wurde die verpflichtende Ehelosigkeit für Geistliche aufgehoben. Seit den 1980er Jahren werden in der altkatholischen Kirche auch Frauen zu Priestern geweiht. In Deutschland zählen zu der Kirche rund 16.000 Gläubige. Die Altkatholiken sind intensiv im ökumenischen Dialog tätig. Die Beziehungen zur römisch-katholischen Kirche sind je nach Bistum unterschiedlich.
 

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